Bernd-Josef Kohl

Mobile Payment mit iPhone 6 – 
deutsche Banken stehen jetzt unter Druck

Erlebt die IT-Welt ein Déjà-vu? Jahrelang waren Tablet-Computer nicht mehr als eine gute Idee, der niemand den Steigbügel zum Markterfolg reichen konnte. Die Geräte waren eher Prototypen, eine überzeugende Dienste-Infrastruktur dahinter hatte niemand – bis Apple kam und das iPad zum Kassenschlager machte. Mobile Payment war bisher so etwas wie der Tablet-PC, den einst Microsoft-Gründer Bill Gates dem Publikum schmackhaft machen wollte – plausibel, aber irgendwie dann doch nicht richtig begehrenswert. Und nun wieder Apple mit Apple Pay. Für das deutsche Kreditwesen Druck und Chance zugleich.

Apple Pay

Mobile Payment in Deutschland, war da was? Hier und da hat ein Verbraucher eine Karte im Portemonnaie, mit der man kontaktlos bezahlen könnte. Meist bleibt es aber beim Konjunktiv, da es an den Kassen im Handel oder der Gastronomie nur rund 40.000 passende Gegenstücke derzeit gibt, die mit den NFC-Signalen auch was anfangen könnten. Google hat mit Google Wallet bereits eine Lösung vorgelegt, das Smartphone zur Geldbörse zu machen. Mit der Telekom und Vodafone sind auch bereits zwei Telekommunikationsriesen in Sachen NFC unterwegs. Die Resonanz bislang: kaum wahrnehmbar. Auch weil Banken und Sparkassen das Thema stiefmütterlich behandeln, sie setzen nach wie vor auf ihre Girokarten.

Jetzt also Apple. Mit einer Menge Aufmerksamkeit und Erwartungen. Bis Apple Pay in Deutschland verfügbar sein wird, dauert es noch ein wenig. Apple wird die Zeit nutzen, um hierzulande – wie in den USA – wichtige Partner zu gewinnen. Die deutsche Kreditwirtschaft sollte schnell zu einer Entscheidung kommen, ob sie solch ein Partner sein möchte. Sonst läuft sie Gefahr, in der Zukunft nur noch Zuschauer am PoS zu sein. Es spricht viel für einen neuen Coup des Unternehmens aus Cupertino im Silicon Valley.

More…

Thibaut Loilier

Aktuelle Studie von GFT: Wird das Smartphone die Bankfiliale ersetzen?

Ersetzt das Smartphone die Bankfiliale?

Die Kontoführung mit dem Smartphone ist schon längst Alltag

Eine Zukunft ohne Bargeld? Viele Menschen können sich das durchaus vorstellen und sind bereit, ihre Überweisungen und Geldangelegenheiten bald nur noch per Handy durchzuführen. Auf den persönlichen Kontakt mit dem Bankberater will trotzdem kaum jemand verzichten. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle GFT Studie “Will Smartphones Replace Bank Branches?“. Sie gibt einen Überblick über die Erwartungen von Kunden sowie die Trends in der Mobile-Banking-Welt und wagt eine Vorschau in die Bankfiliale der Zukunft.

Dafür wurden im Mai 2013 894 Teilnehmer in fünf Ländern befragt: Brasilien, USA, Deutschland, Großbritannien und Spanien. Zusätzlich wurden für eine Beschreibung der aktuellen Marktsituation bereits existierende Studien analysiert und zukunftsweisende Filialmodelle unter die Lupe genommen.  More…

Simone Hedler

Schluss mit Standardlösungen? Aktuelle Trends im Core Banking

Das Finanzmagazin Banken+Partner hat in seiner heutigen Ausgabe einen Sonderteil zum Thema Core Banking veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht das Spannungsfeld von Standardisierung und Flexibilität, in dem sich Finanzinstitute bei der Weiterentwicklung ihrer Systeme momentan befinden. Der GFT Core-Banking-Experte Claus Heller war dafür Mitglied einer Expertenrunde zu aktuellen Kernbankentrends und hat zusätzlich seine Einschätzung der aktuellen und zukünftigen Situation in einem Fachartikel beschrieben. Wir haben ihn aus diesem Anlass zu den aktuellen Entwicklungen im Core Banking befragt.

Claus Heller - Principal Consultant für Kernbankensysteme bei GFT

Claus Heller – Principal Consultant für Kernbankensysteme bei GFT

Welche Anforderungen kommen durch Mobile Banking & Co auf Kernbankensysteme zu?

Claus Heller: Ich denke, die größte Herausforderung wird das Thema Flexibilität sein. Neben dem Onlinebanking sind verschiedene neue Vertriebskanäle wie beispielsweise Smartphones oder Webportale hinzugekommen. Starre Systeme werden den neuen Vertriebsmodellen, die dadurch entstehen, nicht gerecht. Denn in Zukunft wird der Kunde mehr Interaktion mit seiner Bank fordern und z.B. Onlineberatung intensiver in Anspruch nehmen. Eine weitere Herausforderung wird sein, die damit verbundenen Sicherheitsrisiken auszuschalten. Dazu kommen neue gesetzliche Anforderungen wie SEPA oder FATCA und technische Trends – dabei denke ich vor allem an Big Data oder Cloud Computing. More…

Janina Benz

Digital Powerhouse auf der CeBIT 2013: Von Big Data bis SEPA dreht sich bei GFT alles um mobile Lösungen für den Finanzsektor

Der Finanzsektor erlebt derzeit eine digitale Revolution, die neuen Geschäftsmodelle erfordern schnellere Reaktionszeiten und besseren Kundenservice. Sowohl im Banking als auch in der Beratung laufen Prozesse zunehmend über mobile Technologien ab. Gleichzeitig müssen riesige Datenmengen in Echtzeit analysiert werden, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Auf der CeBIT präsentieren wir in Halle 16 mobile Lösungen von Big Data bis SEPA für die Bankberatung und den Zahlungsverkehr.

Banken und Sparkassen müssen Informationen über Finanzprodukte und -risiken in Echtzeit und vor allem sicher bereitstellen – über alle Arten von Endgeräten. Wie dies aussehen kann, erleben die CeBIT-Besucher in Hannover vom 5. bis 9. März am Stand von GFT.

GFT auf der CeBIT in Halle 16

GFT auf der CeBIT in Halle 16

 

Diese Lösungen präsentieren wir vom 5. bis 9. März auf der CeBIT in unserem „Digital Powerhouse“:

SAP HANA Kreditscoring in Echtzeit

Mit In-Memory-Datenbanken können Banken große Datenmengen während des Beratungsgesprächs auswerten. Unsere vorgestellte Lösung basiert auf der Technologie SAP HANA. Kunden profitieren davon, dass wichtige Informationen in Echtzeit verfügbar sind.

Mobile TAN-Identifizierung

Gemeinsam mit der Eberhard-Karls-Universität Tübingen entwickelt GFT eine Smartphone-basierte Lösung, mit der Bankkunden ihre Online-Aufträge autorisieren können. Dabei wird zunächst ein 2D-Code am Bildschirm gescannt. In Kombination mit der Girocard berechnet die App eine TAN, die dann am PC eingegeben werden kann.

SEPA Quick Check für Unternehmen

Ab Februar 2014 wird Europa zu einem einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum, kurz SEPA. Auch deutsche Banken und Unternehmen müssen ihre Überweisungen dann nach den entsprechenden Richtlinien tätigen. Mit der neuen Smartphone-App von GFT können sie schnell und einfach überprüfen, ob ihre Zahlungssysteme bereits fit für SEPA sind.

Mobile Banking über verschiedene Plattformen

Eine Multiplattform-Architektur ist eine entscheidende Eigenschaft von mobilen Anwendungen, damit sie zukunftsfähig bleiben. Wir präsentieren eine Reihe neuer Finanz-App, die genau das leisten. Sie sind gleichermaßen geeignet für Smartphones und Tablets, sie laufen unter Android genauso wie unter iOS und verfügen über verschiedene Sprachversionen.

Wie im vergangenen Jahr präsentiert sich GFT im Rahmen von CODE_n auf der CeBIT in Hannover Die von GFT ins Leben gerufene Initiative bringt 50 internationale Start-ups in einer eigenen, künstlerisch gestalteten Messehalle zusammen.

In diesem außergewöhnlichen Umfeld der Halle 16 findet am Donnerstag, 7. März, ab 11:30 Uhr ein GFT Pressegespräch statt. Dabei informiert Marika Lulay die von GFT entwickelte Lösung zum Thema „Big Data mit SAP HANA: Kreditscoring in Echtzeit“. Bei Interesse,  melden Sie sich hierzu bitte per Mail an presse@gft.com an.