Dirk Baranek

GFT auf der Fachkonferenz “Zahlungsverkehr der Zukunft”

Ende Februar in Köln. 100 Finanzexperten und Bankeninsider treffen sich auf einer vom Bank-Verlag ausgerichteten Konferenz zum Thema “Zahlungsverkehr der Zukunft”. Der Schwerpunkt der Tagung liegt in diesem Jahr auf den modernen Technologien und innovativen Anwendungen im Bereich der Finanzdienstleistungen, speziell im Zahlungsverkehr. Startups im Zahlungsverkehr (Fintechs) setzen auf neue technologische Möglichkeiten, um Zahlungen einfacher und kostengünstiger abzuwickeln. Dazu gehören beispielhaft mobile Bezahlvorgänge, bei denen der Zahlungspflichtige ein Mobiltelefon oder Tablet zur Initiierung, Autorisierung und Realisierung der Zahlung am Point of Sale und im Internet einsetzt.

Med Ridha Ben NaceurAuf der Konferenz berichtete Med Ridha Ben Naceur, Principal Consultant bei GFT, (Foto rechts) über die mobile Bezahllösung Jiffy, die GFT für den italienischen Markt mitentwickelt hat. Wir haben mit Med Ridha über die Ergebnisse der Konferenz gesprochen.

Med Ridha, was wurde auf der Konferenz in Köln diskutiert? Wie ist dein Eindruck über die Stimmung in der Branche in Bezug auf die Zukunft des Zahlungsverkehrs?

Med Ridha Ben Naceur: Die Stimmung ist im Prinzip gut. Man ist, um im Branchenjargon zu bleiben, vorsichtig optimistisch, auch in Zukunft bei der Abwicklung des Zahlungsverkehrs eine wichtige Rolle zu spielen. Indiz für diese Einschätzung ist auch ein Vergleich zu den Themen im Vorjahr. 2014 wurde viel über PayPal diskutiert, über Bitcoin und welche Probleme diese Konzepte den Banken in der Zukunft noch bereiten werden.

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Bernd-Josef Kohl

Smartphone-Geldbörse der nächsten Generation – Deutschland-Premiere auf der CeBIT

Logo Jiffy14 Millionen Bundesbürger können sich laut Hightech-Verband BITKOM vorstellen, beim Shoppen nur noch mit dem Smartphone zu bezahlen. Eine universell einsetzbare Mobile-Payment-Lösung lässt in Deutschland aber weiter auf sich warten – ganz im Gegensatz zu Italien: Dort hat GFT mit dem Zahlungsverkehrs-Dienstleister SIA eine Digital Wallet eingeführt, die auch Überweisungen an Einzelpersonen unterstützt. Das erfolgreiche Konzept wird im Rahmen des Digital Banking Lab auf der CeBIT vorgestellt (CODE_n-Halle 16, Stand D30).

Warum immer ein Portemonnaie mit Kleingeld oder Plastikkarte einstecken, wenn man viel bequemer mit dem Smartphone bezahlen könnte? Das fragen sich immer mehr Deutsche, die ihr Mobilgerät oft nur noch zum Schlafen aus der Hand legen. Momentan ist der Mobile Payment-Markt aber stark segmentiert, die Möglichkeiten, mit dem Handy zu bezahlen noch rar gesät. Eine günstige Zeit für Banken, sich auf einen gemeinsamen Standard zu einigen, bevor es zu spät ist und Apple, Paypal & Co. den lukrativen Zukunftsmarkt unter sich aufteilen.

Ein Blick über die Alpen genügt, um zu erkennen, wie sich Banken erfolgreich als Anbieter einer smarten Bezahllösung profilieren, wenn sie die Wünsche ihrer Kunden ernst nehmen. More…

Filiz Sarah Gärtner

Informieren, Schützen, Nutzen. BITKOM Leitfaden zum Online-Banking erschienen.

Internet, Computer und Smartphone sind aus dem alltäglichen Leben der Bundesbürger kaum noch wegzudenken. Nur bei einem Trend sind die Verbraucher in Deutschland weiterhin zurückhaltend: Im internationalen Vergleich werden online und mobile Zahlungsmöglichkeiten hierzulande nur zögerlich angenommen. Die BITKOM Arbeitsgruppe Mobile Payments & Banking Innovations des Dialogkreises Banking & Financial Services hat dieses Phänomen unter die Lupe genommen und einen Leitfaden zum Thema „Online-Banking“ entwickelt.

bitkom_onlinebanking

Andreas Ebner, Senior Business Consultant der GFT Gruppe, hat im aktuellen Blogbeitrag Sollten Banken Personal Finance Management anbieten? Und ob! bereits gezeigt, welche Möglichkeiten Fintechs und etablierte Banken in der Personal Finance Management Entwicklung haben. Für den Leitfaden hat er nun seinen Input gegeben, um die ganze Bandbreite der Thematik aus Sicht des Kunden zu beleuchten: Welche Kommunikationskanäle und Funktionsweisen gibt es bereits, welche Möglichkeiten habe ich als Endverbraucher? Und wie real sind die Gefahren über die so viel berichtet wird? More…

Dr. Hansjörg Leichsenring

FinTech Startups: Bedrohung für die etablierten Banken?

Seit rund fünf Jahren gründen sich weltweit viele Startups mit dem Ziel, Produkte und Leistungen im Bereich Finanzdienstleistungen über den Vertriebskanal Internet anzubieten. Das Interesse an diesen FinTech-Startups steigt. Doch noch müssen sie beweisen, dass sie sich mit ihren Angeboten auf lange Sicht durchsetzen können.

Insbesondere in letzter Zeit sind hohe Unternehmensbewertungen, Finanzierungsrunden und Übernahmen (1) in diesem Bereich zu beobachten. Das globale Investment in FinTech-Unternehmen ist in den letzten drei Jahren viermal so schnell gewachsen, wie das des gesamten Venture-Capital-Bereichs. Seit 2008 haben sich die weltweiten Investitionen in FinTech-Unternehmen auf fast drei Mrd. USD verdreifacht. Dieser Trend wird sich fortsetzen und in 2018 werden die weltweiten Investitionen in diesem Bereich auf 8 Mrd. USD steigen, so eine aktuelle Studie (2).

New York und London haben sich dabei zu den wichtigsten Standorten entwickelt, doch auch bei uns gibt es immer mehr dieser neuen Anbieter. Eine Studie (3) zeigt, dass es derzeit über 100 FinTech-Startups allein im DACH-Raum gibt. Es scheint, dass hier ein interessanter Trend Fahrt aufnimmt.

Startup Bootcamp Cairo

Foto: Mai 2014 – Bootcamp für FinTech-Startups in Kairo. Von Startup Mena als CC auf Flickr

Angebotsschwerpunkte der FinTech-Startups

Bei der Angebotspalette lassen sich zwei Schwerpunkte beobachten:

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