Janina Benz

Karriere bei der GFT Technologies AG

Wir haben unseren Recruiter, Sebastian Spengler, live auf der CeBIT12 ein paar Fragen rund um GFT als Arbeitgeber gestellt: In welchen Bereichen suchen wir die meisten Mitarbeiter? Gibt es internationale Karrierechancen? Welche Rolle spielt das Web 2.0 in der Personalsuche?

Sebastian Spengler

Welche Herausforderungen bringt die Generation Y für Arbeitgeber mit sich?

Alle Geburtsjahrgänge nach 1980 fallen unter den Begriff Generation Y. Diese Generation gilt als gut ausgebildet und technologieaffin. Mobile Kommunikation und Internetznutzung sind ihnen seit Kindheitstagen vertraut und in ihren Alltag vollständig integriert.

Die Herausforderung für Arbeitgeber liegt jedoch nicht in der technologieaffinen Lebensweise der potenziellen Fachkräfte, sondern in den veränderten Erwartungen, Werten und Zielen:

  • Steigende Mobilität und sinkende Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber
  • Pragmatische und zielstrebige Einstellung zu Beruf und Karriere
  • Fokus auf Work-Life-Balance
  • Hoher Stellenwert von Familie und Freunden
  • Ausgeprägtes Selbstbewusstsein (teilweise ausgelöst durch die öffentliche Diskussion über den Fachkräftemangel)

In zehn Jahren werden 40% der Belegschaft über 50 Jahre alt sein. Gleichzeitig wird die Zahl der Mitarbeiter unter 30 Jahren auf 18% sinken. Die Sorge um veränderte Altersstrukturen und drohenden Fachkräftemangel werden (fast) alle Unternehmen betreffen.

Diese Tatsache verdeutlicht eingehend, warum diese Thematik, gerade auch für Mittelständler, zukünftig eine strategische Bedeutung erhalten wird.

Worauf müssen sich Arbeitgeber in Zukunft einstellen, welche Erwartungen hat die nachkommende Generation? Zunehmende Internationalisierung sowie Globalisierung sind für die Generation Y keine Besonderheit mehr. Ganz im Gegenteil, sie sind fest im Weltbild verankert und werden im Rahmen der Ausbildung sowie im späteren Beruf automatisch impliziert und gewünscht. Viele Unternehmen reagieren schon aktiv auf diese Veränderungen und setzen dabei den Fokus auf den Aufbau von interkulturellen Kompetenzen sowie die Integration von Auslandsaufenthalten während der Einarbeitungsphase.

Neben der Internationalisierung hat sich auch das Wertesystem bezüglich traditioneller Hierarchiemodelle verschoben.

„Wenn Sie einem 25-Jährigen erklären wollen, dass er eine wahrscheinlich gewinnbringende Idee nicht umsetzen darf, weil das eine andere Abteilung macht, weil er dafür noch nicht in der passenden Position ist oder weil es dafür kein Budget gibt, würgen Sie Kreativität und Bereitschaft, sich einzubringen, ab“, erklärt Christian Rusche, Verantwortlicher für die MINT-Trendstudie, in diesem Interview.

Stand die ältere Generation noch für traditionelle Werte, feste Strukturen, klare Hierarchien und eine lange Firmenzugehörigkeit, sehen sich die Unternehmen heute in der Umsetzung von Themen gefragt, ein Arbeitsumfeld zu erschaffen, welches den Mitarbeitern ein flexibles, standortunabhängiges und internationales Arbeiten mit flachen Hierarchien und unter Beachtung der Work-Life-Balance ermöglicht.

Sebastian Spengler

Recruiting 2.0: Als Bewerbung reicht ein Link zum XING-Profil

Social Media – für mehr und mehr Firmen ist das Engagement im Social Web schon (fast) so selbstverständlich wie eine eigene Website. Potenzielle, neue Mitarbeiter sollen angesprochen werden um in sozialen Netzwerken ein ganzheitliches Bild über das Unternehmen zu bekommen. Besonders wichtig dabei it der einfache, offene Dialog.

GFT Recruiter: Sebastian Spengler und Jennifer Biemer

Für Bewerber sind die neuen Kanäle oftmals auch ein Grund zu grübeln: Man hat eine interessante Stelle gefunden und will sich bewerben, doch was ist der richtige Weg? Ist eine klassische Papierbewerbung vielleicht doch edler als eine E-Mail? Oder sucht man gleich den Kontakt über ein Social Network?

Wir bei GFT sind den neuen Möglichkeiten gegenüber sehr aufgeschlossen. Um schnell und unkompliziert für Bewerber erreichbar zu sein, sind wir leicht über XING und LinkedIN zu finden und beantworten dort gerne auch Fragen. Enthält Ihr Profil dort alle Informationen über Sie? Dann reicht uns auch der Link! Ihre Bewerbung wird dann gleich behandelt wie jede andere – egal, auf welchem Weg wir sie erhalten.
Im Social Web ist bei uns freitags der Job-Tag: Bei Twitter und Facebook posten wir auf den GFT-Kanälen immer ein interessantes Angebot.

Uns ist es außerdem wichtig, im Social Web mit offenen Karten zu spielen: Unser Profil bei der Bewertungsplattform kununu.de enthält ungefilterte Kommentare von Bewerbern und Mitarbeiten. Alle Mitarbeiter haben wir aktiv dazu aufgerufen, GFT dort zu bewerten.
Aber auch offline gibt es natürlich nach wie vor die Möglichkeit, uns kennenzulernen. Recruiting Events wie  “Meet GFT”, ausgewählte Bewerbertage und verschiedenste Messen bieten jedem die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme, die einem individuell am meisten zusagt.
Sie möchten gerne mehr wissen? Vernetzen Sie sich mit uns.

Sebastian Spengler5
Sebastian Spengler
Jennifer Biemer
Jennifer Biemer