Bernd-Josef Kohl

Smartphone-Geldbörse der nächsten Generation – Deutschland-Premiere auf der CeBIT

Logo Jiffy14 Millionen Bundesbürger können sich laut Hightech-Verband BITKOM vorstellen, beim Shoppen nur noch mit dem Smartphone zu bezahlen. Eine universell einsetzbare Mobile-Payment-Lösung lässt in Deutschland aber weiter auf sich warten – ganz im Gegensatz zu Italien: Dort hat GFT mit dem Zahlungsverkehrs-Dienstleister SIA eine Digital Wallet eingeführt, die auch Überweisungen an Einzelpersonen unterstützt. Das erfolgreiche Konzept wird im Rahmen des Digital Banking Lab auf der CeBIT vorgestellt (CODE_n-Halle 16, Stand D30).

Warum immer ein Portemonnaie mit Kleingeld oder Plastikkarte einstecken, wenn man viel bequemer mit dem Smartphone bezahlen könnte? Das fragen sich immer mehr Deutsche, die ihr Mobilgerät oft nur noch zum Schlafen aus der Hand legen. Momentan ist der Mobile Payment-Markt aber stark segmentiert, die Möglichkeiten, mit dem Handy zu bezahlen noch rar gesät. Eine günstige Zeit für Banken, sich auf einen gemeinsamen Standard zu einigen, bevor es zu spät ist und Apple, Paypal & Co. den lukrativen Zukunftsmarkt unter sich aufteilen.

Ein Blick über die Alpen genügt, um zu erkennen, wie sich Banken erfolgreich als Anbieter einer smarten Bezahllösung profilieren, wenn sie die Wünsche ihrer Kunden ernst nehmen. More…

Marina Walser

Digitales Banking der Zukunft auf der CeBIT

Drei von vier Deutschen zwischen 18 und 39 Jahren erledigen Bankgeschäfte im Internet, zum Beispiel mit dem Smartphone oder Tablet. Kontakt mit einem Berater haben diese Konsumenten nur noch selten. Um für Kunden wieder an Attraktivität zu gewinnen, müssen die Filialbanken ihre digitale Transformation vorantreiben. Und dabei den Kunden ins Zentrum rücken. Das erfordert ein radikales Umdenken auf allen Ebenen – und lohnt sich.

Wer die Wünsche jüngerer Bankkunden verstehen will, muss einen Platz in ihrem digitalen Alltag finden – eine Aufgabe, die klassisch ausgebildeten Finanzberatern traditionell schwerfällt. Den Nachwuchs mit einem kostenlosen Startkonto oder einer Konzertkartenverlosung in die Filiale zu lotsen, genügt nicht mehr. Warum? Weil Banking für „Digital Natives“ ganz anders funktionieren muss. GFT zeigt auf der CeBIT, wie die ersten Schritte aussehen können.

Nennen wir unseren jugendlichen Aufsteiger Tim und begleiten ihn auf seiner Customer Journey durch die Bank.

Natürlich ist Tim ein kommunikativer Typ und beruflich wie privat in sozialen Netzwerken unterwegs. Deshalb fand er es ziemlich bitter, dass ihn in der Filiale niemand begrüßte, als er dort vor einiger Zeit einen Gesprächstermin hatte, und der Mitarbeiter erst einmal alle möglichen Daten in den PC tippen musste. Seit die Bank aber auf allen Kommunikationskanälen präsent ist, tauscht sich Tim öfter mit seinem Berater über Facebook oder Twitter aus, ohne dass immer gleich ein Bankprodukt im Vordergrund steht. More…

Andrea Wlcek

CODE_n 2015 startet durch

“Into the Internet of Things” – das ist das diesjährige Leitthema für den von GFT initiierten globalen Innovationswettbewerb CODE_n. Gesucht werden Gründer und Unternehmer, die mit innovativen Ideen an der Vernetzung von Maschinen und Geräten  durch das Internet arbeiten und damit die Wirtschaft und Gesellschaft der Zukunft prägen werden. Die 50 besten Geschäftsmodelle werden auf der CeBIT vom 16.bis 20. März 2015 in Hannover präsentiert. Bewerbungen sind ab September 2014 auf der Website von CODE_n möglich.

Die GFT Group ist Initiator der globalen Innovationsplattform CODE_n und unterstützt damit seit mehr als drei Jahren innovative Gründer  – mit Erfolg. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 450 Bewerber-Start-ups aus 60 Ländern für den CODE_n14 Award, 17.000 Besucher der CODE_n-Halle auf der CeBIT 2014 sowie eine äußerst positive Resonanz in allen relevanten Medien.

Der CODE_n15 Award steht ganz im Zeichen eines der wichtigsten und teilweise kontrovers diskutierten Themas der letzten Jahre: Das Internet der Dinge ist keine Zukunftsvision, sondern bereits in vielen technologischen Bereichen Alltag. “Wo wir mit Big Data aufgehört haben, machen wir konsequent weiter: bei einem Thema, das die digitale Wirtschaft derzeit umwälzt, wie kaum ein anderes“, erklärt Ulrich Dietz, Initiator von CODE_n und Vorstandsvorsitzender der GFT Group. Das Internet der Dinge umschreibt alle Dienstleistungen und technischen Lösungen, die auf dem unmittelbaren Austausch von Daten zwischen Geräten basieren, welche mit Sensoren oder Funkchips ausgestattet sind – autonom, ohne dass eine manuelle Steuerung erforderlich ist. Die vier Themenwelten von CODE_n15

 

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Dr. Hansjörg Leichsenring

Weg zu mehr Innovationserfolg
Open Innovation in der Finanzindustrie (1)

Dr. Hansjörg Leichsenring ist Experte für Banking, Innovation, Social Media, Change Management, Kundenservice und Vertrieb. Er arbeitet als Unternehmensberater und Interims-Manager für Kreditinstitute. Im Bank Blog (www.der-bank-blog.de) berichtet er über aktuelle und grundsätzliche Entwicklungen der Finanzbranche und ist außerdem gefragter Redner und Moderator im In- und Ausland.


Herausforderung digitaler Wandel

Open Innovation

Trend Open Innovation: Mitarbeiter oder Kunden um Rat fragen – auch eine Möglichkeit für die Finanzbranche?

Durch die zunehmende Digitalisierung unserer Gesellschaft, die insbesondere durch die Nutzung mobiler Endgeräte nochmals zusätzlichen Schwung erhalten hat, befinden sich zahlreiche Branchen im Umbruch. Häufig genannt werden in diesem Zusammenhang insbesondere die Musik- und die Verlagsbranche sowie die damit zusammenhängenden Vertriebskanäle.

Gleiches steht jedoch auch der Finanzdienstleistungsindustrie bevor. Banken und Sparkassen sind längst von der digitalen Revolution erfasst, selbst wenn sie dies noch nicht verinnerlicht haben. Neue Vertriebsformen, neue Anbieter und neue Vertriebskanäle verändern den Kontakt zum Kunden und stellen sie vor neue Herausforderungen.

Kostensparen, eine der häufigsten Antworten von Kreditinstituten auf neue strategische Herausforderungen, ist endlich. Der Weg zu nachhaltigem Erfolg verläuft über Differenzierung und die Schaffung von Mehrwerten für den Kunden. Dazu sind Veränderungen und Innovationen erforderlich. Und gerade in Zeiten einer nun schon länger anhaltenden Vertrauenskrise macht es durchaus Sinn, Kunden und Partner als vertrauensbildende Maßnahme in diese Veränderungen einzubeziehen.

Unterschiedliche Innovationsstärke

Warum aber gelingt es einigen Unternehmen scheinbar mühelos mit einer tollen Innovation nach der anderen auf den Markt kommen, während andere mühsam darum kämpfen, um auch nur ein einziges neues Produkt oder eine neue Dienstleistung fertig zu bekommen?
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