Sebastian Spengler

Praktikanten bei GFT im Gespräch

Ein Praktikum ist für Berufseinsteiger oder auch während des Studiums eine hilfreiche Sache, um sich über das zukünftige Arbeitsfeld praxisnah zu informieren. Leider hat diese Einrichtung aktuell nicht unbedingt den besten Ruf. So steht zum Beispiel das Schlagwort der “Generation Praktikum” als Synonym für das Phänomen eines verspäteten Berufseinstiegs, den sich gewissenlose Unternehmen zunutze machen. Was erwartet nun qualifizierte BewerberInnen, wenn sie ein Praktikum bei GFT absolvieren? Um zukünftigen Interessenten einmal einen unverstellten Einblick zu ermöglichen, lassen wir an dieser Stelle zwei Studierende, die derzeit ein Praktikum bei GFT absolvieren, über ihre Erfahrungen sprechen.

Praktikanten bei GFT

Foto: Florian Seemann (links) und Julian Müller

Name: Florian Seemann
Herkunft: Rüsselsheim
Studium: Business Administration (Bachelor) – Wiesbaden Business School (Hochschule RheinMain)
Praktikumstitel: Praktikant des Vorstandes

Wie bist du auf die GFT aufmerksam geworden?

Ich habe in mehreren Online-Jobbörsen nach Praktikumsstellen im Bereich Consulting gesucht und bin dabei zufällig auf GFT gestoßen. Natürlich habe ich mir das Unternehmen genauer angesehen und dabei auf der Homepage die Stellenausschreibung mit dem Titel „Praktikant des Vorstandes“ entdeckt; das machte mich natürlich sofort neugierig. Die Gelegenheit, nah am Vorstand zu arbeiten und mit den Managern der mittleren Ebene zusammenzuarbeiten, erhält man als Praktikant eher selten. Ich habe mich dann ziemlich blauäugig um die Stelle beworben und nicht unbedingt mit einer Einladung zum Vorstellungsgespräch gerechnet. Als Meike von HR sich dann meldete, war ich natürlich ziemlich aus dem Häuschen.

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Andrea Wlcek

Deutschland als Anlaufstelle für europäische Fachkräfte – IT Consultant Juan Antonio Artigas Roig im Interview

Die derzeitige Situation auf dem spanischen Arbeitsmarkt hat gravierende Folgen: Selbst hochqualifizierte Fachkräfte finden keinen Job. Immer mehr Spanier zieht es deshalb ins europäische Ausland. Einer davon ist Juan Antonio Artigas Roig, der als Consultant bei GFT in Frankfurt arbeitet. In unserem Interview spricht er darüber, welche Herausforderungen der Wechsel mit sich brachte – und wie er davon profitierte.

Andre Dathe

Heute Barcelona, morgen München?

Die EU ist für Freiberufler wie für Fachkräfte-Suchende ein Segen. Das erlebe ich täglich in meiner Arbeit als Teamleiter für die Besetzung von Technologieprojekten durch freiberufliche IT-Experten, ein Kerngeschäft der GFT. Es gibt enorme Vakanzen, vor allem in internationalen Projekten. Für Berater aus EU-Ländern heißt es: Keine Reisebeschränkungen, kein Visum. Die Person ist quasi von einem Tag zum andern einsetzbar. Bei russischen Kandidaten muss man indes für ein Visum mit einem Genehmigungsprozess rechnen, der locker bis zu 3 Monate dauern kann.

Projekte im Ausland sind für die freiberuflichen Berater in der Regel kein Problem. Ein IT-Experte aus Spanien oder Griechenland, der nach Deutschland kommt, erhält oftmals ein höheres Salär als in seinem Heimatland. Dies kann je nach Skills und Projekt bis zum Doppelten steigen.

Die Ausbildung ist – zumindest im IT-Bereich – auch keine Hürde. SAP ist SAP, ob in Athen oder Frankfurt. Auch wenn es natürlich Länderspezifika gibt, die zu beachten sind, ist der Großteil der Prozesse gleich.

Wer einige Jahre in einer Festanstellung Praxiserfahrung gesammelt hat und sich in bestimmten IT-Umgebungen auskennt, wird mit Kusshand genommen. Besonders, wenn die Person, zusätzlich zur jeweiligen Landessprache, weitere Sprachkenntnisse mitbringt. Das ist ein echter Value Ad. Gute, vor allem fachbezogene Englischkenntnisse sind in der IT selbstverständlich eine Grundvoraussetzung. Wer zudem Spanisch, Russisch oder eine andere Fremdsprache kann, hat einen Job sicher.

Griechisch wird seltener nachgefragt, dafür schätzen unsere deutschen Auftraggeber das breite Wissen der hellenischen Berater. Da lokale, griechische IT-Projekte oftmals klein sind, gibt es normalerweise nicht für jedes IT-Thema, innerhalb dieser Projekte, einen separaten Verantwortlichen. Viele Kunden schätzen den dadurch erweiterten Fokus der Spezialisten. Denn auch in Großprojekten gibt es Schnittstellen zu anderen Bereichen, dann ist es von Vorteil, wenn man es gewohnt ist, über den Tellerrand hinaus zu blicken.

Manchmal scheut ein ausländischer Berater im Vorfeld die Kosten für den Flug zum persönlichen Gespräch mit dem potentiellen Auftraggeber. Doch über unsere langjährige Erfahrung haben wir im Matching viel Fingerspitzengefühl entwickelt, so dass das Risiko, die Reise umsonst angetreten zu haben, für den IT-Experten gering ist.

Bei der derzeitigen Situation im IT-Fachkräftemarkt kann ich die Kollegen aus den Krisenländern der EU nur ermutigen eine internationale Karriere einzuschlagen. Sie werden mit offenen Armen empfangen – und können die Projekte aussuchen, zu denen Ihre Skills und Ihre Kultur am besten passen. So positiv kann EU sein.

André Dathe

Bei Fragen können Sie mich gerne per Xing kontaktieren.

André Dathe

Andrea Wlcek

GFT auf Wachstumskurs – Dr. Jochen Ruetz im Interview

Dr. Jochen Ruetz spricht zu den heute veröffentlichen Halbjahresergebnissen 2011 und erklärt die Hintergründe zum anhaltenden Wachstumskurs.