Miguel Reiser

Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Managing Trust“?

Miguel Reiser hat den morgigen „European Data Protection Day“ als Anlass genommen und ein Interview mit Ernst-Oliver Wilhelm, Head Group Data Protection bei GFT, geführt. Im Gespräch erklärt er, welche Bedeutung das Thema „Managing Trust“ für Unternehmen haben kann und welche Herausforderungen uns in 2012 erwarten.   

Ernst-Oliver Wilhelm

 Miguel Reiser: „Managing Trust“ steht für das Vertrauen und die Sicherheit in der digitalen Welt. Durch welche Maßnahmen kann dieses Vertrauen gefördert werden und wieso ist dieses Thema für ein Unternehmen wie GFT besonders wichtig?   

Ernst-Oliver Wilhelm: Im Bereich Services arbeiten wir für Kunden, bei denen Vertrauen eine außerordentliche Rolle spielt. Sie sichern ihren eigenen Kunden ein Höchstmaß an Datenschutz zu (z.B. im Bankenbereich) und erwarten selbstverständlich die gleiche Professionalität im Umgang mit personenbezogenen Daten auch von uns. Im Bereich Resourcing spielt der Datenschutz darüber hinaus auch eine wichtige Rolle in unserer Beziehung zu unseren Partnern, die wir für Projekteinsätze in andere Unternehmen vermitteln. Diese Partner überlassen uns detaillierte Angaben zu Lebenslauf, Fähigkeiten sowie Projekterfahrungen und dürfen darauf vertrauen, dass wir diese Daten mit höchster Sorgfalt behandeln. Dieses Vertrauen spiegelt sich in dem gruppenweit als Richtlinie verabschiedetem „Data Protection Statement“ von GFT wieder: „We consider data protection as integral part of our everyday business operation“.   

MR: Welche Chancen und Risiken birgt in diesem Zusammenhang das Thema Cloud Computing?  Weiterlesen …

Miguel Reiser

Welche IT Trends erwarten uns in 2012?

In den vergangenen Wochen war die Medienlandschaft durch die unterschiedlichsten Jahresrückblicke geprägt. Mittlerweile haben wir das alte Jahr hinter uns gelassen und möchten unseren Blick auf die kommenden zwölf Monate richten: Welche IT Trends erwarten uns 2012?  

Bild: Juerg Vollmer (Flickr)

Ein Blick in die einschlägigen Fachmedien zeigt eine einheitliche Prognose, zumindest was den größten aller Trends betrifft – die „Wolke“. Cloud Computing steht unangefochten an erster Stelle. Wiederum nicht verwunderlich: Hat das letzte Jahr genau mit diesem Trend aufgehört, knüpft das neue Jahr natürlich daran an. Doch was genau erwarten wir vom Cloud Computing in diesem Jahr? Die Experten sind sich einig, dass 2012 die Skalierbarkeit der Cloud mit sich bringt. Es existieren immer mehr Cloud-Lösungen und ermöglichen dadurch vielen kleinen und mittleren Unternehmen, mit immer geringerem Kostenaufwand, das neue Segment für sich zu entdecken und aktiv neue Produkte auf den Markt zu bringen. Die Cloud-Technologie wird in den nächsten Monaten den Kinderschuhen entwachsen sein und langfristig den Massenmarkt für sich erobern.  

Ein ebenfalls omnipräsentes Thema stellt der Markt der mobilen Endgeräte dar, welches auch 2012 nicht aus der Medienlandschaft wegzudenken sein wird. Laut der Computerwoche wurden 2011 11,8 Millionen Smartphones verkauft, was einem Wachstum von 31% zum Vorjahr entspricht. Spannend war auch der Erfolgszug der Tablet Computers im vergangenen Jahr; insgesamt wurden 2,1 Millionen Stück verkauft – ein Wachstum von 163%. Der BITKOM prognostiziert für 2012 ein Absatzvolumen von 2,7 Millionen. Dieser Voraussage zur Folge soll der Tablet-Markt um 29% wachsen.  

Nicht nur durch die Smartphones vorangetrieben aber doch maßgeblich davon beeinflusst, ist die Rubrik Social Media, welche den letzten großen Trend von 2012 darstellt. Hier dürfte es dieses Jahr besonders spannend werden, wird doch langsam aber sicher ein Verdrängungskampf am Markt der sozialen Netzwerke immer ersichtlicher. Letztlich wurde diese Entwicklung durch das von Google gelaunchte soziale Netzwerk Google+ mit verursacht.  

Zu den IT Trends im Bankenbereich hat Bernd-Josef Kohl, Head of International Business Consultants bei GFT Technologies, in der letzten Ausgabe der Zeitschrift Banken + Partner ein interessantes Statement gegeben. „Der Bankensektor wird 2012 die nächsten Schritte der Europäisierung gehen. Nicht nur getrieben von der Schuldenkrise, sondern auch im Hinblick auf SEPA. Bis 2013 muss der gesamte Euro-Zahlungsverkehr umgestellt sein – ein Kraftakt, der 2012 zu großen Teilen zu schultern ist. Verstärktes Interesse dürften Branchen-Neueinsteiger an E-Money-Lizenzen zeigen. Weitere – aussichtsreiche- Projekte sind im Mobile Payment zu erwarten. Und: Die Kreditvergabe wird weiter steigen und Anlass zur Modernisierung der Systeme geben.“  

Mehr Informationen zu unseren Kompetenzen im Mobile Banking finden Sie hier, auf unserer Homepage oder treffen Sie uns persönlich auf der CeBIT 2012.