Das CODE_n Projekt im Video-Rückblick

Vergangenen Freitag war es endlich soweit und der CODE_n Highlight Movie traf bei uns ein. Sofort werden wieder die Erinnerungen wach an eine großartige Zeit, echte Innovatoren, tolle Kontakte und die entstandende CODE_n Community.
Viel Spaß beim Anschauen!

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JB: Hallo Matthias, vielleicht kannst du dich unsern Lesern kurz vorstellen?

Matthias Lamberti (CEO yavalu)

ML: Klar! Mein Name ist Matthias Lamberti, ich bin 28 Jahre alt und gehöre zu den „verrückten Unternehmern“ die in der Finanzindustrie und an diesem System etwas ändern werden. Ich war selbst einige Jahre im Risikomanagement und in der Vermögensverwaltung tätig. Am Ende war ich von der gebotenen Qualität und den vorherrschenden Praktiken dieser Branche desillusioniert und enttäuscht. Je länger ich in der Branche gearbeitet habe, desto überzeugter war ich, dass es auch möglich sein muss, Menschen verständlich und zu fairen Preisen zu beraten – mit dem Ziel, dass sie die Kontrolle über ihre Finanzen und ihre Geldanlage wieder zurückgewinnen. Aus dieser Motivation heraus habe ich 2010 yavalu gegründet.

JB: Auf eurer Webseite steht ihr mit der Aussage „Unser Angebot richtet sich an alle Anleger, denen oft die Erfahrung und vor allem Zeit fehlen, sich um ihr Geld zu kümmern.“ Wer genau ist eure Zielgruppe bzw. wo seht ihr das größte Potenzial?

ML: yavalu wendet sich vor allem an diejenigen Anleger, die misstrauisch sind was Anlageempfehlungen anbelangt, das Vertrauen in Ihre Bank oder Ihren Berater verloren haben und insgesamt genervt sind von diesem Thema? Dazu zähle ich mich auch.. [lacht]
Und genau darin sehen wir auch das größte Potenzial. Mit yavalu zeigen wir den Menschen eine Möglichkeit auf, wie sie ihr Geld einfach und professionell anlegen können. Unabhängigkeit und Transparenz bilden dabei die Basis unseres Konzepts. Wir haben ein großes Interesse daran, dass unsere Kunden nachvollziehen können, was wir tun und warum wir es genauso tun. Aus Gesprächen mit unseren Kunden wissen wir, dass die meisten Menschen, die uns ihr Vertrauen schenken, yavalu vor allem deshalb gut finden, weil sie sich nicht ständig mit dem Thema Geldanlage befassen müssen, sondern sich entspannt anderen Dingen widmen können.

JB: Seit Februar gibt es von euch nun auch eine iPhone App. Wie unterscheidet sich diese zur Web Applikation und wie wurde sie angenommen?

ML: Ja, die App! Schon die Entwicklung des Konzepts und die Umsetzung haben riesig Spaß gemacht. Inzwischen wird sie auch von immer mehr Anlegern genutzt, was uns natürlich sehr freut. Mit der App möchten wir es unseren Kunden noch einfacher machen, die Kontrolle über Ihre Finanzen zurückzugewinnen. Funktional gibt es keine Unterschiede zur Webversion, die Benutzerführung ist natürlich auf die kleine Oberfläche angepasst und noch ein Stück intuitiver. Eine Kundin schrieb uns letztens mit einem Zwinkern, dass ihr Handy ihre Anlagewünsche und -vorstellungen offenbar ernster nimmt als ihr ehemaliger Bankberater.

JB: Was ist deiner Meinung nach das größte Hindernis für die großen Banken, aktiv innovative Web 2.0 Produkte auf den Markt zu bringen?

ML: Banken verfügen über sehr exakt beschriebene und dokumentierte Prozesse. Aber genau das ist auch eines ihrer größten Probleme. Diese Prozesslandschaften sind nämlich dann hinderlich, wenn es darum geht, einen alternativen Weg einzuschlagen oder einen neuen Service einzuführen. Hier nehmen interne Abteilungen sehr rasch eine Abwehrhaltung ein und die neue Idee verendet noch in den Ansätzen. Dieses Problem haben natürlich nicht nur Banken, sondern die allermeisten großen Konzerne.

JB: Das größte Problem ist die Unsicherheit der Verbraucher in Bezug auf Übersicht und tatsächliche Qualität der empfohlenen Vermögensanlagen. Welche Strategie verfolgt ihr im Bezug auf die Produktqualität und die dazugehörige Portion Transparenz.

ML: Du sagst es ja schon: Offenheit und Ehrlichkeit sind die Basis jeder Beziehung, das gilt natürlich auch für Kundenbeziehungen. Bei Amazon gab es vor der Einführung der Kundenrezensionen große interne Diskussionen, weil man befürchtete, dass eine negative Rezension den Kauf eines bestimmten Buchs verhindern könnte. Am Ende hat jedoch das Prinzip Nutzenmaximierung gesiegt. Nach dem Motto, wenn der Kunde glücklich und zufrieden ist, kommt er immer wieder. Das ist auch unsere Devise. Wir erklären unseren Kunden genau, nach welchen Kriterien wir Anlageprodukte aussuchen und woran yavalu Geld verdient.

JB: Großes Dankeschön für deine Zeit und das ausführliche Beantworten unserer Fragen.

ML: Danke Janina und großes Dankeschön an das gesamte GFT Team!

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Lothar Lochmaier beschäftigt sich mit der Zukunft der Bankenindustrie. Privat betreibt er den Weblog Social Banking 2.0 – Der Kunde übernimmt die Regie und beruflich ist er als freier Wirtschaftsjournalist unterwegs. Wir freuen uns sehr, dass er sich die Zeit genommen hat, uns ein paar Fragen zu beantworten.

Janina Benz
: In Ihrem Weblog – Social Banking 2.0 – Der Kunde übernimmt die Regie – hinterfragen Sie kritisch aktuelle Themen der Finanz- und Bankbranche. Mich würde interessieren, wie Sie den Weg in die Blogosphäre gefunden haben?

Lothar Lochmaier


Lothar Lochmaier
: Erstens bin ich generell neugierig als Mensch, aber auch als Freier Journalist – und möchte neue Kommunikationsformen aktiv erproben. Zweitens war es die Arbeit an meinem ersten Buch der Bankentrilogie „Die Bank sind wir“, zu der eine Art von Internettagebuch eine hilfreiche Ergänzung darstellte. Und drittens liegt die Zukunft ganz einfach im Netz, wo man sich mit anderen Interessierten zu fachlichen Themen gut austauschen kann, was die eigene Arbeit enorm bereichert. So legte ich spontan an einem Tag einfach los und habe diesen Schritt bestimmt nicht bereut, obwohl es sehr viel Disziplin und Hingabe erfordert, sich immer wieder neuen Themen zu stellen.

JB
: Gerade die Bankbranche ist ein konservatives Konstrukt, hatten Sie anfänglich mit Kritik zu kämpfen?

LL
: Mit Kritik bis hinein ins Persönliche muss man immer rechnen, von der einen wie der anderen Seite. Man gerät so gesehen immer in Gefahr, für die Einen zu radikal oder für die Anderen zu konservativ zu sein. In einigen Fällen, so etwa aufgrund meiner Berichterstattung zur Noa Bank, die auch die Leser auf meinem Blog extrem polarisiert hat, findet man sich dann schon mal im Sperrfeuer von zwei Seiten. Sonst aber kann ich eigentlich nicht klagen. Die positiven Netzwerkeffekte überwiegen deutlich, auch die „konservative” Bankbranche nimmt mittlerweile derartige Blogformate ernst, wenngleich der Wandel dort noch wie ein zäher Kaugummi vonstattengeht.

JB
: Was genau bedeutet für Sie Social Banking, wie grenzen Sie diesen Begriff ab?

LL
: Ich sehe zwei grundsätzliche Modelle mit gewissen Schnittstellen, aber auch gravierenden Unterschieden. Der klassische Begriff ist die nachhaltige, ökologisch-soziale Geldanlage mit relativ strikten Kriterien, was erlaubt ist und was nicht. Die zweite Form ist die Variante Social Banking 2.0, die den Nutzer, sprich die netzbasierten Geschäftsmodelle in den Mittelpunkt rückt. Diese Spielform ist in gewisser Weise auch nachhaltig, aber teilweise von der historischen Ursprungsvariante ziemlich weit entfernt. Man kann es auch provokanter ausdrücken: Manches mal fehlt den Web 2.0-Protagonisten ein klarer – wenn sie so wollen ethischer Leitkompass -, dafür räumt Social Banking 2.0 dem Nutzer sprich Bankkunden mehr direkt Mitspracherechte ein, ein Umstand, den noch nicht alle Nachhaltigkeitsbanken wirklich umsetzen können. Manche Ökobanken verzichten sogar ganz auf Social Media. Aber es gibt auch viele Gemeinsamkeiten zwischen den klassischen Extremen 1.0 und 2.0.

JB
: Die technischen Möglichkeiten sind da. Was hält ihrer Meinung nach die Banken immer noch so stark zurück eine neue Generation an Bankdienstleistungen ins Leben zu rufen?

LL
: Die historische Altlast liegt in den eigenen provisionsorientierten Produkten. Erst wenn hier Abstriche gemacht werden und die Banken sich mehr auf den Kunden zu bewegen, um aktiv eine faire Leistungs-, Produkt- und Preisgestaltung zu betreiben, erst dann macht es Sinn, sich auf eine vermeintliche Generation von neuen Bankdienstleistungen einzulassen. Das Problem: Auch in Griechenland kann man nicht die ganze Regierung über Nacht umkrempeln, dazu sind die Strukturen zu lange gewachsen. Aber gravierende Änderungen werden kommen, alles andere wäre window dressing, weshalb das Gros der Vertreter immer noch die Bauernregel bevorzugt: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Zumindest beim mündigen Anleger wird es nicht gelingen, mit blinkenden mobilen Engeräten und schicken Apps zu punkten, denn allein mit mehr technischem Blendwerk wird der Bewusstseinswandel auf der Kundenseite nicht zu bewerkstelligen sein.

JB
: Das Vertrauen in die Banken ist stark erschüttert. Lässt sich das durch die Integration von Transparenz und interaktiver Elemente beheben oder sehen Sie hier einen langfristigen Bruch für die Vertrauensfrage?

LL
: Das lässt sich mit Blick auf die Zukunft schwer vorhersehen. Bei den Jüngeren unter 35-40 Jahren ist die Sollbruchstelle in der Vertrauensbeziehung schon gewaltig. Ob sich diese kitten lässt, ich glaube es nicht wirklich. Die jüngeren Gesellschaftsmitglieder werden sich eigene Infrastrukturen schaffen müssen und die ältere Generation noch mehr in Frage stellen. Ich persönlich sehe dies aber gar nicht so kritisch, sondern als notwendigen sozialen wie wirtschaftlichen Innovationsprozess. Mit dem Begriff Transparenz alleine lässt sich ohnehin gar kein Vertrauen zurück gewinnen. Daran glaubt gerade in der Bankenbranche keiner, denn die Branche lebt noch stärker als andere davon, sich nicht wirklich in die Karten schauen zu lassen. Das Einzige, was als Medizin hilfreich ist, ist ein starkes Curare-Gift der Transparenz, sprich, den Kunden jenseits von Produktinfoblättern und formalen Beiräten mit ans Regiepult zu lassen.

JB
: Von dieser Tendenz profitiert auch das Thema Crowdfunding, besonders in der Start-up Welt boomt diese Finanzierungsmöglichkeit. Inwieweit sehen Sie hier ein Risiko bzw. die finanziellen Einbußen für die Banken, besteht die Möglichkeit, dass ein ganzer Geschäftsbereich entfällt?

LL
: Man kann es auch anders herum sehen: Jene Bank, die in zwei bis vier Jahren keine externen Funktionalitäten in Richtung Crowfunding an die eigenen IT-Systeme angedockt hat, wird als überkommen angesehen. Das erfordert natürlich eine neue Führungskultur in den Banken, die noch etwas Zeit erfordert. Stellen Sie sich vor, dass ein Bankenvorstand in fünf Jahren gar nicht mehr im Amt bleiben kann, wenn er die Klaviatur von sozialen Medien und der aktiven Kundenintegration in die Wertschöpfungskette nicht produktiv bewältigen kann. So gesehen kann man die Antwort formulieren: Nur wer rechtzeitig reagiert, wird nicht irgendwann von der Geschichte überrollt. Für die neuen Spieler ist das Zögern der Banken natürlich auch ein gesunder Humus, auf dem sie weiter gedeihen. Gerade im Bereich der Finanzierung von kleinen und mittelständischen Unternehmen drohen den Banken mittel- bis langfristig herbere Einschnitte, wenn sie das Web 2.0 immer noch – gefangen in einer Art von geistiger Firewall – ausblenden, oder am liebsten sogar gänzlich verbieten wollen. Dann kommt es über die sozialen Medien eben über die Hintertüre ins Unternehmensnetzwerk herein und schaukelt sich dort umso mehr nach oben.

JB
: Vielen Dank für das Interview und die ausführliche Diskussion unserer Fragen Herr Lochmaier.
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Mobile Endgeräte sind mittlerweile vielseitig einsetzbar und können das alltägliche Leben an vielen Stellen ungemein erleichtern. Viele Verbraucher haben sich an das tragbare Allroundtalent gewöhnt und erwarten zeitgemäße Produkte von ihren Dienstleistern. Die Erwartungshaltung an Finanzdienstleister ist besonders hoch, denn der Verbraucher ist bei Mobile Banking Applikationen besonders sensibel. Viele Internetnutzer zögern noch immer Transaktionen über ein mobiles Endgerät abzuwickeln aus Angst vor Missbrauch ihrer Daten.

Ein innovatives Verfahren – die biometrische Stimmidentifikation – wird hier als Erfolgsfaktor für die zukünftige Generation des Mobile Banking gehandelt. Diese ermöglicht ein Plus an Sicherheit für den Verbraucher und den Finanzdienstleister gleichermaßen, da es eine zweifelsfreie Identifikation des Kunden ermöglicht.

Passend zu diesem Trend präsentierte GFT Anfang März auf der CeBIT den neu entwickelten Showcase „Voice TAN“. Dabei werden Transaktionen im Onlinebanking durch eine biometrische Stimmidentifikation autorisiert – eine Lösung, die PIN- und TAN-Nummern zukünftig ablösen soll.

Wie das in der Praxis aussehen kann, hat uns GFT Projektmanager Frank Rupprecht auf der CeBIT erklärt.

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Die CeBIT 2012 geht morgen in die letzte Runde. Freiberufler haben also nur noch ein Mal die Möglichkeit, GFT in der CODE_n Halle 16 persönlich kennenzulernen.

Besonders gefragt: Experten aus den Bereichen Digital Media, Telekommunikation und Engineering. In unserem Interview gibt Paul Dumitrescu, GFT Resource Management GmbH, weitere Auskünfte.

Aber nicht nur für Freelancer lohnt sich ein Besuch: Bei CODE_n gibt es auch jede Menge spannende Innovation zu entdecken.

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Unsere Touch Banking-Lösung GFT a-touch ermöglicht es Banken, in Beratungs- gesprächen problemlos alle regulatorischen Auflagen zu erfüllen – und das Gespräch
für den Kunden deutlich interessanter zu machen.

Wie das funktioniert? Unser Video gibt die Antwort.

Live zu sehen gibt es a-touch und andere innovative Lösungen und Apps für Banken an unserem Stand auf der CeBIT 2012. Sie finden uns im CODE_n-Bereich in Halle 16,
Stand D43 E_1.

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Startschuss für GFT und CODE_n auf der CeBIT 2012

Heute um pünktlich 9:00 Uhr ging es los: Die CeBIT 2012 öffnete ihre Pforten. Gespannt erwarten wir nun die ersten Reaktionen auf das außergewöhnliche Ambiente der CODE_n Halle 16, in der sich auch GFT mit innovativen Lösungen präsentiert.

Der GFT Stand in Halle 16, D43 E_1

Der GFT Stand auf der CeBIT 2012

Der Vortrags- und Eventbereich von CODE_n, der “CODE_n Club“, wird heute ganz im Zeichen von GFT stehen:

Um 14:00 Uhr wird Thomas Wein von der “Reviersport” zum Thema “Cross-media tablet solutions for smaller publishers” sprechen und über seine Erfahrungen mit der GFT Lösung “Content Converter” berichten.

Um 14:30 Uhr folgt eine Präsentation von Dr. Anton Meier, Geschäftsführer GFT Schweiz. Bei “iPads and other tablets in the advisory process in Banks” wird es um die Touch Banking-Lösung “GFT a-touch” gehen.

Nach Messeschluss um 18.00h beginnt dann der gemütliche Teil: Bei der “GFT & Friends Night” mit Musik können neue Kontakte geknüpft und werden – und natürlich auch gefeiert.

Zwischen Vorträgen und Feier freuen wir uns am GFT Stand (Halle 16, D43 E_1) über Besuch: Unser HR Team beantwortet Fragen zum Thema “Karriere bei GFT“; Freelancer aus den Bereichen IT und Engineering sind bei den Kollegen von GFT Resourcing an der richtigen Stelle.

Zu bestaunen gibt es außerdem Live Demos von Mobile Banking Apps der neuesten Generation, wie z.B. der Fotoüberweisung, von biometrischen Verfahren, die für mehr Sicherheit sorgen und einiges mehr.

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GFT eröffnet neuen Standort im katalanischen Lleida

Josep Ramon Freixanet (links) und Carlos Eres (rechts)

In unserem Interview erklären der Standortleiter Josep Ramon Freixanet und Carlos Eres, Managing Director von GFT in Spanien, welche Rolle der Anfang Februar eröffnete Standort spielen wird und was es mit dem neuen Angebot „Software Factory“ auf sich hat.

Miguel Reiser: Lleida ist der fünfte Standort von GFT in Spanien und der insgesamt zweiundzwanzigste des Konzerns. Wieso fiel die Wahl auf Lleida?

Carlos Eres:
Durch die Lage von Lleida ist der neue Standort ein hervorragendes Bindeglied zu unseren anderen vier spanischen Büros. Dank der neuen Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen Barcelona, Lleida, Saragossa und Madrid ist es auch logistisch ein perfekter Knotenpunkt.

Josep Ramon Freixanet:
Für unsere Standortwahl war besonders die Unterstützung der Institutionen in Lleida sowie die gute Infrastruktur des PCiTAL (dem Technologiepark von Lleida) wichtig. Eine entscheidene Rolle spielte außerdem, dass wir an der Universität von Lleida sowie den technischen Fachschulen qualifizierte Mitarbeiter und gute Kooperationsmöglichkeiten vorgefunden haben. Ein konkretes Beispiel: Die Universität wird das Projekt von GFT mit ihren Forschungsteams bei der Führung eines Usability Labs und der Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit der Produkte des Unternehmens unterstützen.

MR: Was hat es mit dem Angebot „Software Factory“ auf sich, das von Lleida aus bedient wird?

CE:
Mit den Software Factory-Dienstleistungen bieten wir Unternehmen optimierte Softwareentwicklungsprozesse zu einem wettbewerbsfähigen Preis. Hierbei ist für uns eine hohe Qualität entsprechend festgelegter Standards wichtig – GFT hat CMMI Level 3 erreicht. Mit anderen Worten könnte man sagen: Wir bieten mit unserem Angebot in Lleida die optimale Lösung für alle Projekte, die einen signifikanten Anteil an Softwareprogrammierung beinhalten. Unsere Prozesse und unser Know-how ermöglichen es uns, die Softwareproduktion gewissermaßen zu industrialisieren und das bei bester Qualität, unter Einhaltung der Lieferfristen und zu attraktiven Konditionen.

MR: Welche kurzfristigen Pläne haben Sie für GFT Lleida?

JRF:
Kurzfristig wollen wir mit bestehenden Kunden noch intensiver zusammenarbeiten und ihnen Dienstleistungen anbieten, die optimal an die konkreten Charakteristika von Software Factory angepasst sind. In einem nächsten Schritt möchten wir neue Kunden gewinnen. Zusätzlich möchten wir am Standort Lleida neue Mitarbeiter einzustellen: Derzeit arbeiten 15 Fachkräfte vor Ort, Ende des Jahres sollen es 50 und in drei Jahren bereits 150 Mitarbeiter sein. Wir wollen ein Team von Fachkräften aufbauen, die gerade ihren Abschluss im Bereich Informatik an der Universität oder einer technischen Fachschule gemacht haben und nun ihre Karriere in der IT-Industrie starten.


Impressionen von der Eröffnung

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